Rundholzallergie

Die Geschichte

(mit vielen Zeitsprüngen)

Im Oktober 2018 war ich mit der Motorsense am schönen Radweg im Brühl Richtung Gera unterwegs. Das ist mein Weg zum Sportplatz und ich hatte Probleme, an den nichtkultivierten, teilweise 1,50 Meter hohen Kräutern vorbei zu kommen. Da nette Radfahrer und auch Rentner aus Gebesee unterwegs waren und sich freuten, dass sich jemand der Sache annahm, wurde ich doch ab und zu von der Arbeit abgehalten.

Die Frage: Warum arbeitest du jetzt bei der Stadt, bekommst du da Geld dafür, wer bezahlt die Maschinen und das Benzin... hm und warum machst du es dann? Antwort: Weil ich es kann!

Zwei Gesprächspartner waren Gerd Müller, der mir vom Rundholz erzählte und wie man das bekommen kann, sowie Martin Schuchardt, der es nur noch verfeinert hat mit dem Zusatz "Allergie", und man es in Gebesee sogar jeden Tag sehen kann. Schlimm die Auswirkung, ob privat vor der Haustür oder bei den Gebäuden und Flächen der „Stadt Gebesee“.

Bei Privat gibt es ja eine Satzung vom 09.02.1994. Wie das jetzt bei der Stadt Gebesee geregelt ist weiß ich nicht genau. Mein Urteil dazu: ganz schlimm. Diese Seite wird dafür genug Staub aufwirbeln. Denn es werden auch noch Bilder gezeigt!

Es war einmal alles soweit okay. Im Jahr 2010 bekamen wir einen neuen, jungen Bürgermeister. Damals hatten wir noch 4 Stadtarbeiter + 1 ABM Kraft.
Im Jahr 2017 sind es nur noch 2 Stadtarbeiter + ein geringfügig Beschäftigter. Laut Adam Riese hat sich die Fläche in Gebesee, die gepflegt werden muss, sorgar noch vergrößert. Für mich ein Rechenfehler!

Selbst heute kann man sehen, das der Unitrak mit seiner Kehreinheit in manchen Straßen einen Schaltfehler hat. Es wird gekehrt, dann geht der Besen hoch und 30 Meter weiter wird wieder gekehrt - dass sind Machtspiele. (Aber in Ernst).

Durch ein Augenleiden 2013 konnte ich meine Selbständigtkeit am Computer nicht mehr richtig wahr nehmen und gab 2017 die Werbeagentur und den Handyshop weitestgehend auf. Ich hatte mehr Zeit für Spaziergänge und verstand jetzt, warum viele Bewohner sauer sind auf die Arbeit der Stadt, des Bürgermeisters und auch der ausführenden Mitarbeiter.

So begann ich im Herbst 2017 den Sportplatz aufzuräumen - mit Erfolg. Bilder von meinen perönlichen Paparazzi „Weise Feder“ gibt es genug.

Wie oben schon erwähnt folgte 2018 der Radweg vom Brühlweg 2 bis zur Gerabrücke.

Im Januar 2019 platzte mir doch mal der Kragen: Im Kindergarten wurde kein Winterdienst gemacht, auch wenn laut Aussage vom Chef des Flurfahrtsamtes nur 2 cm Schnee lagen. Vor seiner eignen Haustür soll ja jeder kehren, aber wie ist das im öffentlichen Raum? Weiterhin lag am Brühlweg 1 schon ein ganzes Jahr ein großer Holzhaufen... So entstanden die zwei Stadtanekdoten.

Und jetzt gibt es eben Rundholzallergie. Viel Spaaaaaaaaaaß, Herr Pe. aus G.

Neue Geschichten und Bilder werden gern hier gezeigt.